Eröffnung der Sonderausstellung “Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal”

Die diesjährige Sonderausstellung “Es steht eine Mühle im Schwarzwälder Tal” des Freilichtmuseums VOGTSBAUERNHOF in Gutach, wird am Sonntag, 1. Mai, im Dachboden des Hippenseppenhofs eröffnet.  Die FREIE NARRENZUNFT WOLFACH hat für diese Sonderausstellung ihre „Altweibermühle“ mit den Herren Felix Remme, Phillip Doll, Heiko Schneider, Thomas Moser, Wilfried Schuler, Christian Eichinger und Narrenvater Hubert „Vitus“ Kessler unter technischen und körperlichen Höchstleistungen aufgebaut. Vielen Dank an unsere Helfer! Die Sonderausstellung ist bis Saisonende am 6. November täglich geöffnet.

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Zum Aperitif ins Museum

Gemeinderat und Stadtverwaltung sahen Fasnetsausstellung

Bürgermeister Thomas Geppert

Bürgermeister Thomas Geppert genoss mit den Mitgliedern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung sowie deren Partner den Apero im Museum, den sein Vorgänger Gottfried Moser aus der Cavalairer Magnunflasche spendiert hatte. (Foto: Margarete Dieterle)

Wolfach (die). Vor dem traditionellen Jahresabschlussessen trafen sich der Wolfacher Bürgermeister,  die Stadträtinnen und Stadträte, die Amtsleiter und ihre Partner am Mittwoch im Wolfacher Schloss, wo sie in der Flößerstube ihren Aperitif genossen und die Ausstellung „ S’ goht degege – Hinter den Kulissen der Wolfacher Fasnet“ sahen. Da es sowohl im Gemeinderat als auch an der Spitze der Verwaltung 2014 einen Wechsel gegeben hatte, waren mit Bürgermeister Thomas Geppert auch sein Vorgänger Gottfried Moser und die 2014 ausgeschiedenen Stadträtinnen und Stadträte eingeladen. Gottfried Moser hatte für den Aperitif die Fünf-Liter-Magnum-Flasche Rosé-Wein spendiert, die er zu seinem Abschied von den Freunden aus der Partnerstadt Cavalaire bekommen hatte.

Kaffeetantenbuch

Petra Lein, Traud Carosi und Waltraud Vollmer (von links) in der Kaffeetantenecke der Sonderausstellung beim Betrachten des Kafffeetantenbuchs, für dessen Gestaltung Petra Lein großes Lob erhält. (Foto: Margarete Dieterle)

Christian Oberfell, Vorsitzender des Vereins Kultur im Schloss Wolfach, begrüßte mit allen Vorstandsmitgliedern die Gäste. Er freute sich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung so reibungslos funktioniert und wartete mit überraschenden Zahlen auf. Die Fasnetsausstellung zum Jubiläum der Freien Narrenzunft Wolfach ist die bisher aufwendigste und erfolgreichste des Vereins. Mit den Gästen der Stadt war am Mittwoch die Besucherzahl auf über 1500 angestiegen, was er als bisher einmaligen Erfolg für den Verein wertete. Außerdem kündigte er an, dass in diesem Jahr wieder eine große Weihnachtsausstellung in Planung ist. Unter dem Beifall der Gäste hatte Oberfell auch mitgeteilt, dass der Verein aus Eigenmitteln bisher rund 50.000 Euro in das Museum im Schloss investiert hat. Als jüngstes Beispiel stellte er die Anschaffung des Beamers für die Filmvorführungen in der Flößerstube und der  transportablen Museumsstühle für die Besucher vor.

Bevor die Gäste zum Jahresabschlussessen in das benachbarte Gasthaus „Hecht“ wechselten, hatten sie Gelegenheit, die Fasnetsausstellung zu sehen.

Damit war für den Verein aber noch nicht Feierabend. Mit der Gruppe „Signale“ der Katholischen Frauengemeinschaft Wolfach/Halbmeil hatte sich für den Mittwochabend eine große Schar Frauen angemeldet. Sie nahmen sich für die Ausstellung ausgiebig Zeit, studierten Filme, Fotos und Exponate, besuchten natürlich den Hungerturm und orderten in der Minibar das eine oder andere „Piccolöchen“.

Das Museum ist samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet drei Euro, die Dauerkarte zehn Euro.

1111. Besucherin der Fasnet-Sonderausstellung

Wolfach (die). Gleich mehrere Rekorde purzelten am Sonntag im Wolfacher Museum im Schloss. Mit Elfi Scheffold, Ehefrau des Hornberger Bürgermeisters Siegfried Scheffold, begrüßten Vorstandsmitglieder des Vereins „Kultur im Schloss Wolfach“ die 1111. Besucherin der Ausstellung „S’ goht degege – Hinter den Kulissen der Wolfacher Fasnet“. Außerdem war der Sonntag, 11. 1. 2015, mit 112 Gästen der bisher besucherreichste Tag der Sonderausstellung, die am 14. November eröffnet worden war.

Die Jubiläumsgäste Siegfried und Elfi Scheffold mit Vorstandsmitglied Margarete Dieterle und den Ausstellungsbetreuern Lydia und Günter Endres (von links) vor der mit Fotos verzierten Eingangstür zum Filmtunnel. Foto: Conny Bachlmayr

Elfi und Siegfried Scheffold, die in der Eduard-Trautwein-Straße am Wolfacher Siechenwald wohnen, waren sichtlich überrascht, als sie an der Kasse mit einem Geschenk des Vereins und der Freien Narrenzunft Wolfach begrüßt wurden. Elfi und Siegfried Scheffold waren zu Beginn der 1980er Jahre nach Wolfach gekommen. Damals war Siegfried Scheffold Hauptamtsleiter unter Bürgermeister Hans-Peter Züfle. Seit 2001 ist er Bürgermeister in Hornberg.

Aber noch eine Überraschung gab es am Sonntag für die Vorstandsmitglieder und Museumsbetreiber im Schloss. Aus Waldkirch besuchte Monika Beck, geborene Daniel, mit Ehemann Hanspeter und Bruder Helmut Daniel die Sonderausstellung. Die gebürtige Wolfacherin hatte im 1962 gedrehten und 1963 aufgeführten Film „Die Altweibermühle“ von Horst Scharfenberg die Hauptrolle gespielt und sah sich das Filmdokument natürlich in der Flößerstube an. Dabei traf sie auch auf Bärbel Schmider, heute stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Kultur im Schloss Wolfach“ und damals als kleine Kaffeetante und junges Nussschalenhansele eine der vielen Wolfacher Mitwirkenden des Films.

Die beiden Wolfacher „Altweibermühlen-Filmschauspielerinnen“ Monika Beck (geborene Daniel) und Bärbel Schmider (geborene Endres) trafen sich am Sonntag im Museum. Foto: Margarete Dieterle

„Geküsst wird aber nicht“, hatte der Vater von Monika Daniel unter Vorbehalt seine Zustimmung zur Filmrolle gegeben, die die damals 20-Jährige nach einem Casting im „Grünen Baum“ erhalten hatte. Das Filmteam des Südwestfunks hatte ihr den Vorzug gegeben. Olga Schillinger, Elke Grieshaber und Elvira Schmider (Springmann) hatten ebenfalls am Casting teilgenommen. Ganze 150 Mark hatte Monika Daniel als Aufwandsentschädigung für die rund vier Wochen dauernden Filmaufnahmen bekommen. „Ich habe ja oft im elterlichen Friseurgeschäft gefehlt“ erzählte sie gestern. Weiterlesen