Zum Aperitif ins Museum

Gemeinderat und Stadtverwaltung sahen Fasnetsausstellung

Bürgermeister Thomas Geppert

Bürgermeister Thomas Geppert genoss mit den Mitgliedern des Gemeinderats und der Stadtverwaltung sowie deren Partner den Apero im Museum, den sein Vorgänger Gottfried Moser aus der Cavalairer Magnunflasche spendiert hatte. (Foto: Margarete Dieterle)

Wolfach (die). Vor dem traditionellen Jahresabschlussessen trafen sich der Wolfacher Bürgermeister,  die Stadträtinnen und Stadträte, die Amtsleiter und ihre Partner am Mittwoch im Wolfacher Schloss, wo sie in der Flößerstube ihren Aperitif genossen und die Ausstellung „ S’ goht degege – Hinter den Kulissen der Wolfacher Fasnet“ sahen. Da es sowohl im Gemeinderat als auch an der Spitze der Verwaltung 2014 einen Wechsel gegeben hatte, waren mit Bürgermeister Thomas Geppert auch sein Vorgänger Gottfried Moser und die 2014 ausgeschiedenen Stadträtinnen und Stadträte eingeladen. Gottfried Moser hatte für den Aperitif die Fünf-Liter-Magnum-Flasche Rosé-Wein spendiert, die er zu seinem Abschied von den Freunden aus der Partnerstadt Cavalaire bekommen hatte.

Kaffeetantenbuch

Petra Lein, Traud Carosi und Waltraud Vollmer (von links) in der Kaffeetantenecke der Sonderausstellung beim Betrachten des Kafffeetantenbuchs, für dessen Gestaltung Petra Lein großes Lob erhält. (Foto: Margarete Dieterle)

Christian Oberfell, Vorsitzender des Vereins Kultur im Schloss Wolfach, begrüßte mit allen Vorstandsmitgliedern die Gäste. Er freute sich, dass die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung so reibungslos funktioniert und wartete mit überraschenden Zahlen auf. Die Fasnetsausstellung zum Jubiläum der Freien Narrenzunft Wolfach ist die bisher aufwendigste und erfolgreichste des Vereins. Mit den Gästen der Stadt war am Mittwoch die Besucherzahl auf über 1500 angestiegen, was er als bisher einmaligen Erfolg für den Verein wertete. Außerdem kündigte er an, dass in diesem Jahr wieder eine große Weihnachtsausstellung in Planung ist. Unter dem Beifall der Gäste hatte Oberfell auch mitgeteilt, dass der Verein aus Eigenmitteln bisher rund 50.000 Euro in das Museum im Schloss investiert hat. Als jüngstes Beispiel stellte er die Anschaffung des Beamers für die Filmvorführungen in der Flößerstube und der  transportablen Museumsstühle für die Besucher vor.

Bevor die Gäste zum Jahresabschlussessen in das benachbarte Gasthaus „Hecht“ wechselten, hatten sie Gelegenheit, die Fasnetsausstellung zu sehen.

Damit war für den Verein aber noch nicht Feierabend. Mit der Gruppe „Signale“ der Katholischen Frauengemeinschaft Wolfach/Halbmeil hatte sich für den Mittwochabend eine große Schar Frauen angemeldet. Sie nahmen sich für die Ausstellung ausgiebig Zeit, studierten Filme, Fotos und Exponate, besuchten natürlich den Hungerturm und orderten in der Minibar das eine oder andere „Piccolöchen“.

Das Museum ist samstags und sonntags jeweils von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet drei Euro, die Dauerkarte zehn Euro.