BUDENZAUBER an der Wolfacher Fasnet

Bedingt durch den Wegfall der Schlosshalle entstand für die Narren ein Engpass an Versammlungsmöglichkeiten. Aber die Narren sind erfinderisch und haben dem Wirtshausmangel kreative Alternativen entgegengesetzt. Etliche Buden und Stände werden den Mangel mehr als ausgleichen.

Los geht’s nach dem Fasnetsausrufen im katholischen Gemeindehaus zum Narrenhock. Junge Kolpinger richten alles

Dann werden die Alde Rungunkeln in ihrem „Altweibergarten“ (früher Herrengarten) am Donnerstag und Samstag ab 19:00 Uhr und am Montag ab 13:00 Uhr feierwillige Narrole erwarten.

Selbst in der Wurschtkuche vom Metzgerendres in der Kreuzgasse wird die“ Herberge zur halben Sau“ eröffnet. Donnerstags, samstags und montags gibt es heiße Wurst und Ostereier.

Auch der legendäre „Holzmichel“ wird zum Leben erweckt. Bei der Bürgerwehr in der Geigerpassage wird’s am Donnerstag und Montag Gedrängel geben.

Geheimtipp, weil zum ersten Mal dabei,  ist der Bauwagen im Bereich Stadtbrücke.  Einige freie Künstler bereiten Überraschungen vor.

Die JuNaKaWo kippt in ihrer Benzbude vor dem Rathaus donnerstags, samtags und montags eine Palette Bier nach der anderen um.

Den Kaffeetanten zu Liebe, die nicht alle ins Rathaus kommen, stehen am Donnerstag die Röslehansel  mit allem Nötigen an ihrem Marktstand am Stadtbrunnen bereit.

Danach oder davor kann man in die Narrenkammer wechseln, wo sich die Narrenpolizisten (bisher noch ohne –innen) in neuer Funktion präsentieren.

Altbewährt aber immer gern genommen:  Am Schellenmentig das „Würschtlezelt“ der Landsknechte und die „Stinkelefischbude“ der 50-jährigen Jubilarportugiesen, und natürlich vor der Krone die Bude des FC.

„Holzmichel“ der Bürgerwehr hat wieder geöffnet!

Die Bürgerwehr Wolfach 1827.e.V. informiert:

Er ist wieder da!

Nach 4 Jahren der Abstinenz hat bei der diesjährigen Fasnet der legendäre „Holzmichel“ wieder geöffnet! In der Kirchstraße -in der Kirchstraße am Durchgang zum Gustl-Geiger-Platz- gibt es wieder Speis´ und Trank bei fetziger Partymusik.
Lasst euch das Event der Fasnet 2019 nicht entgehen!!!

Hier die Öffnungszeiten:
“SCHMUTZIGER DUNNSCHDIG”, 28.02.2019 ab 10.00 UHR
“SCHELLENMENDIG”, 04.03.2019 ab 10.00 UHR

Schnurren 2019 – Änderung beachten

Am  Sonntag, den 24.02. heißt es in Wolfach wieder “Die Schnurranten sind los!” Am Nachmittag und Abend werden in diesem Jahr sechs Gruppen durch sieben Wolfacher Wirtschaften ziehen und mit Gesang und Reim glossieren, was im vergangenen Jahr so alles schief gelaufen ist. Wie man hört, haben sie wieder einige Streiche aufzudecken, die sie in wohl vorbereiteten Reimen und Liedern vorbringen werden. Geschnurrt wird in den bekannten Lokalen Flößercafe, Fortuna, Hecht, Krone, Salmen und Adler. Neu dabei ist außerdem das katholische Gemeindehaus. Nicht mehr dabei ist die Pizzeria Pietro. Musik und Hansel mit den „Jungnarrenräten“ beginnen im Hecht. In diesem Jahr beginnt das Schnurren bereits um 14.00 Uhr gleichzeitig in allen Schnurrlokalen (außer Adler 14.40 Uhr) und nicht wie auf dem Plakat und im Narrenfahrplan veröffentlicht um 14.30 Uhr

Wir findens schad, bedauerns sehr,
zwei Gruppen schnurren jetzt nicht mehr.
Mauerblümle und Segerei,
sin diesjohr nicht mehr dabei.

Un woher nimmt man jemand neuer?
Denn guter junger Rat isch teuer!
Doch genau aus diesem Kreis,
sind vier Jungs aufs Schnurren heiß.

Schnurren vor Libonatis Pizzen,
davor ins Auto gequetscht zu sitzen,
war jahrelang ein toller Brauch,
nun fehlt die Wirtschaft leider auch.

Doch jetzt könnt ihr was Neues erlebe:
s´wird Schnurre unterm Kirchturm gebe.
Vergelts Gott ans Kolping-Personal
für das siebte Schnurrlokal.

Die Akteure:
A„Jungnarrenrat“ und Musik: Elias, Sebastian, Valentin Kopp; Jakob Zwikirs
BWunderfitz un Brägelschnitz: Anita Böhler, Hans Glunk, Bruno Heil, Bernd Schillinger
CDie Kirchplatzschnallen: Anja Kopp, Heike Schamm, Georg Müller, Richard Steinhauser
DDas Loch
E – Die Lückenfüller: Robert Buchholz, Klaus Heil, Didier und Katja Juillard, Achim Müller, Hannes Schrempp
FCombo Communale: Sebastian Carosi, Andreas Hauer, Benni Hiller, Thomas Moser, Christian Oberfell, Harry Riester
GDie Pflasterfeger: Matthias Lehmann, Fabian Schmider

Der Ablauf – so etwa -

Zunftabend in Wolfach jährt sich zum 50. Mal

1966 fand in Wolfach der erste „Zunftabend“ statt. Damals wurde unter der Narrenregie von Erich Steinhauser ein närrischer Saal-Fasnet-Abend eingeführt. In diesem Jahr findet dieser närrische Abend zum 50. Mal statt. Interessanterweise waren bei der ersten Auflage 1966 auch Gäste der Narren aus Furtwangen und Triberg eingeladen. Früher war der Zunftabend überwiegend ein Schnurrabend, an dem gesellschaftliche Missgeschicke dargeboten wurden. Bereits 1971 musste der damals noch in der Schlosshalle stattfindende Zunftabend zweimal durchgeführt werden, um dem Besucherandrang Herr zu werden. In der zweiten Hälfte der siebziger Jahre wurde der Zunftabend in die Festhalle verlegt, wo der Zunftabend seither stattfindet. Im Jahre 2003 wurde der Termin von unter der Woche auf den Freitag verlegt. Zwischendurch gab es aus verschiedenen Gründen auch Jahre, in denen der Zunftabend nicht stattfand. Daher wird erst im Jahre 2019 die 50. Auflage stattfinden. Inhaltlich hat er Zunftabend in den vergangenen Jahrzehnten einige Veränderung mitgemacht. Vom ursprünglich reinen Schnurren hat er sich zu einem Programmabend entwickelt, wie er in der klassischen Saal-Fasnet praktiziert wird. Seit 2018 wird der Zunftabend thematisch an das Festspiel gekoppelt und damit ein inhaltlicher Bogen über die närrischen Tage gespannt. Der Zunftabend stellt mit seinem Fokus auf das Programm und einer Mischung aus politischen, gesellschaftlichen und schlicht humorvollen Themen, eine Alleinstellung im Wolfacher Fasnets-Brauchtum dar. Die Organisatoren setzen sich jährlich zum Ziel ein übergreifendes Programm zu gestalten, das alle Altersstrukturen und Interessen umfasst. In diesem Jahr wurde das Motto “Wolfacher Fasnet – einfach tierisch” ausgerufen.

Der Jubiläums-Zunftabend findet am 22.02. statt. Wie im vergangenen Jahr gibt es außer den Platzkarten auch noch ein Kontingent an der Abendkasse. Die letztjährig eingeführte Bar und der Stehplatzbereich werden ebenfalls wieder vor Ort zu finden sein. Der Eintritt kostet 7,00 Euro. Wer am Zunftabend als Tier verkleidet kommt, erhält das erste Bar-Getränk vergünstigt.

Narrenkammer geöffnet

An den kommenden beiden Samstagen, 23.02. und 02.03. ist die Narrenkammer jeweils von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. Utensilien für Schnurren, Festspiel, Umzüge u. a. können während dieser Zeit ausgeliehen werden. Zur Rückgabe ist die Narrenkammer am Samstag, 09.03. von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet. Die Kämmerer bitten, die Zeiten einzuhalten, da sie noch zahlreiche weitere Aufgaben zu bewältigen haben.

Am Fasnetsfreitag ab 9:00 Uhr zum Bühnenaufbau und insbesondere am Aschermittwoch ab 10:00 Uhr ist jeder zusätzliche Helfer herzlich willkommen, da durch den Auf- und Abbau der Bühne mit Kulissen ein hoher Arbeitsaufwand entsteht.

Jungnarrenversammlung (19.02.) in der Herlinsbachschule

Am Dienstag, dem 19. Februar findet die Jungnarrenversammlung statt. Sie beginnt um 17.00 Uhr in der Herlinsbachschule, da in diesem Jahr die Schlosshalle nicht zur Verfügung steht. Auch in diesem Jahr hat sich der Jungnarrenrat ein umfangreiches Programm für die Narrenversammlung des Narrensomens ausgedacht. Ihre Vorstellung ist es, in der Schlosshalle möglichst vielen Kindern gleichzeitig eine närrische Betätigungsmöglichkeit zu geben. Sie wollen die Kinder auf die kommende närrische Zeit einzustimmen und ihnen das Wolfacher Fasnetsbrauchtum näher bringen. Zu beachten ist, dass die Veranstaltung selber „elternfrei“ bleiben wird. Die „Großen“ können ihre jungen Narrole in der Pausenhalle abgeben und hinterher wieder abholen. Deshalb ist die närrische Einstimmung auch erst für Kinder im Schulalter, frühestens ab etwa 5 Jahren, gedacht. Für eine Betreuung durch erwachsene Verantwortliche ist gesorgt. Spätestens gegen 18.30 Uhr endet das bunte Treiben. Dank eines Sponsors ist für die Kinder in diesem Jahr der Verzehr wieder frei. Die Organisatoren bitten die Eltern, ihren Kindern den Besuch dieser speziell für den “Narrensomen” organisierten Veranstaltung zu erlauben.

Fasnetsparty im Altwiebergarde

Die Alden Rungunkeln & Müller öffnen über die Fasnet das alte “Petra’s Inn” wieder (Eingang über “Schlossgarten”) und laden zur Fasnetsparty.

Gefeiert wird am:
Schmutzige Dunnschdig, 28.02. ab 19 Uhr
Fasnet Samschdig, beim Zunftball, 02.03. ab 19 Uhr
Schellemendig, 04.03. – ab 13 Uhr

Die Alde Rungunkeln und Müller freuen sich auf euer Kommen.

Teilnahme am Narrentreffen in Offenburg

Am 17. Februar 2018 nimmt die Freie Narrenzunft Wolfach am Landschaftsnarrentreffen der Landschaft Schwarzwald in Offenburg  teil. Gemeinsame Abfahrt der Busse ist am Sonntag um 10:00 Uhr am Bahnhof für angemeldete Teilnehmer. Der Umzug beginnt um 13.45 Uhr. Der Aufstellungsbereich ist in der Wilhelmstraße direkt neben den Bahngleisen.

Alle Infos zum Narrentreffen unter: www.narrentreffen2019.de

Neue Narrenfahne ziert die Narrenkammer

Zur Fasnet 2019 wird eine neue Narrenfahne die  Narrenkammer der Freien Zeichner Michael Zwikirs hat für uns dieses Motiv in einem Vorentwurf auf Papier gebracht. Anschließend haben wir mit Malerin Ursel Meinzer die Details und Farben festgelegt und haben diese Auftragsarbeit in ihre Hände gegeben. Alle Narrenräte sind sich einig: Das Ergebnis ist wunderschön!

Zeichner Michael Zwikirs hat für uns dieses Motiv in einem Vorentwurf auf Papier gebracht. Anschließend haben wir mit Malerin Ursel Meinzer die Details und Farben festgelegt und haben diese Auftragsarbeit in ihre Hände gegeben. Alle Narrenräte sind sich einig: Das Ergebnis ist wunderschön!

Wir danken Ursel Meinzer, Michael Zwikirs und allen Beteiligten für die schöne und schnelle Realisierung dieses Projekts!

Reservierungen für Zunftabend

Am Zunftabend wird es auch in diesem Jahr nummerierte, reservierte Plätze geben. Der Besucherbereich wird umgestaltet. Die Tische an der Kinzigfront werden wieder zu einem Barbereich umgewandelt. Aber der untere Bereich bleibt weiterhin für Reservierungen frei. Hinzu kommt auch die vordere Tischreihe im hinteren Bereich. Die übrigen Plätze bleiben für den freien Verkauf an der Abendkasse. Pro Person können nicht mehr als 6 Karten abgegeben werden. Wer sich im reservierten Bereich einen Platz sichern möchte, kann dies nur über den Vorverkauf erreichen. Der Vorverkauf ist am Samstag, 09.02. von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr in der Narrenkammer. Restliche Karten kann man im Bürgerbüro bekommen. Die Karten kosten im Vorverkauf und an der Abendkasse 7 €. Der Zunftabend findet am 22.02. in der Festhalle statt.