Proben für die „Weibermühle“ haben begonnen

 

 

 

Von Frank Schrader: Bei der „Freien Narrenzunft Wolfach“ haben die Proben für das Fasnetsingspiel „Die Weibermühle von Tripstrill“ von Georg Anton Bredelin (1752-1814) begonnen. Dieses älteste und schönste Wolfacher Fasnetspiel, bei dem es in heiterer Form um den Traum der ewigen Jugend und dessen Gefahren geht, wird bei den „Närrischen Festspieltagen“ aus Anlass des 200-jährigen Bestehens der Narrenzunft am 17.1.15 um 21 Uhr und am 18.1.15 um 12 Uhr aufgeführt. Wer Zeit und Lust hat, kann sich an diesem Spiel noch beim „Volk“ beteiligen. Die nächsten Probentermine werden rechtzeitig bekannt gegeben. Nähere Informationen zum Spiel sind bei den Festspielleitern Bernd Schillinger und Anita Böhler sowie auf der Internetseite der „Närrischen Festspieltage“ erhältlich.

Zunft fährt zum Narrentreffen nach Bräunlingen

Im kommenden Jahr nimmt die Freie Narrenzunft Wolfach am 24. und 25. Januar 2015 am Narrentreffen in Bräunlingen teil (www.narrentreffen-braeunlingen.de). Hierfür kann man sich ab jetzt anmelden.

Die Anmeldung für Busfahrt und Massenquartier erfolgt durch Überweisung von 40,00 € auf das Konto 414 (Wolfacher Narren e. V.) bei der Sparkasse. Es stehen 100 Massenquartierplätze zur Verfügung.

Am Sonntag, den 25.01. fährt ebenfalls ein Bus. Auch hier erfolgt die Anmeldung durch die Überweisung von 17,00 € ebenfalls auf das Konto 414 (Wolfacher Narren e. V.) bei der Sparkasse.
Anmeldungen für Hotelunterkünfte nimmt Hans Glunk entgegen unter Tel. 07834-4160 oder per E-Mail unter saeckelmeister@narro-wolfach.de 

Anmeldeschluss für alle ist der 23.12.2014.

Endinger Altjokili und Storch erstmals in Wolfach

Wir haben soeben von unseren Freunden aus Endingen folgende Pressemitteilung erhalten. Wir freuen uns auf die Altjokili und den Storch und grüßen mit einem Wolfacher "NARRO"!!!

Altjokili der ENDINGER NARRENZUNFT VON 1782Altjokili der ENDINGER NARRENZUNFT VON 1782

Erstmals außerhalb der eigenen Mauern: Endinger Narren präsentieren Altjokili und Storch bei den närrischen Festspieltagen in Wolfach

Wolfachs Narren feiern Mitte Januar das 200-jährige Bestehen ihrer „Freien Narrenzunft“. Das Motto, „Närrische Festspieltage“. Zu Gast, eine kleine, aber illustre Narrenschar, die es so wie Wolfach versteht, zünftig Fasnet zu feiern. Darunter, trotz anders lautender Berichte in den Kinzigtäler Zeitungen, die ENDINGER NARRENZUNFT VON 1782.

Eine enge Freundschaft verbindet die Kaiserstühler mit den Schwarzwälder Narren um Narrenvater Hubert „Vitus“ Kessler. Da will man natürlich nicht fehlen. In Sachen Humor und Traditionspflege ist man auf der gleichen Wellenlänge. Die Art des Schnurrens, die Schauspielfasnet, aber auch die Narrenfiguren zeigen erstaunliche Parallelen. Und gerade diese Verwandtschaft hat die Endinger Zunftbrüder auf eine einmalige Idee gebracht. Sie wollen die im Jahr 2000 wiederbelebten Altjokili in Wolfach präsentieren, erstmals außerhalb der eigenen Mauern. Und um noch eins draufzusetzen, wird auch die Einzelfigur des Fasnetstorchs mit von der Partie sein, ebenfalls eine Premiere außerhalb Endingens.

Die Gruppe der Altjokili trägt Narrenkleider, die den alten, noch erhaltenen Jokiligewändern des 19. Jahrhunderts exakt nachempfunden sind. Der weithin bekannte, rotgewandete Jokili erhielt erst in den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts sein einheitliches Narrenkleid. Davor traten die Jokili in unterschiedlicher Gestaltung auf. Vielfältigste Farben und Muster prägten das närrische Bild. Man verwendete Stoffe, die gerade zur Hand waren und anderweitig nicht mehr gebraucht wurden. Allen gemein, das schellenbesetzte Narrenkleid des klassischen Standardnarrens. Und, die für den Endinger Jokili so charakteristische dreizipflige Narrenkappe. Auch die zierende Rüsche um den Hals sowie die „Soiblodere“ am Stecken gehörten seit jeher zum Erscheinungsbild dieser ältesten erhaltenen Kaiserstühler Narrenfigur. Im Jahr 2000, 500 Jahre nach der ersten bekannten Erwähnung zur Endinger Fasnet, hat man die Altjokili „wiederbelebt“ und dem einheitlich roten Jokili zur Seite gestellt. Seither laufen diese Figuren wieder an der heimischen Fasnet. Weiterlesen

Martinisitzung

Wie alljährlich üblich, treffen sich die Wolfacher Närrinnen und Narren am 11.11. zu ihrer traditionellen Martinisitzung. Dabei geht es um einen abschließenden Rückblick auf die vergangene Fasnet, um einen Bericht über die Beschlüsse des Großen Narrenrates und insbesondere um die Vorschau auf die kommende Fasnet und dem großen Narrenfest zum Jubiläum der Narrenzunft. Zum dazu gehörenden Festspiel wird Narrenrat und Festspielleiter Bernd Schillinger nähere Ausführungen machen. Über die Teilnahme am Narrentreffen in Bräunlingen wird Säckelmeister Hans Glunk berichten. Der vorläufige Narrenfahrplan mit Teilnahme an Narrentreffen usw. wird ebenfalls verlesen. Natürlich wird auch der närrischen Unterhaltung an diesem Abend Raum gegeben. Die Narrogeistbeschwörer werden sich zur festgelegten Zeit wieder Mühe geben, den Narrogeist in die "Buben und Mädchen" fahren zu lassen, damit sie für die Fasnet 2015 genug Schwung und Witz aufbringen. Es wird auf den Wunsch hingewiesen, eine närrische Kopfbedeckung wie das Narrenkäpple zu tragen. Der Narrenrat würde sich freuen, eine große Besucherschar am 11.11.14 in der “Krone” begrüßen zu dürfen.