Neuaufnahmen 2017 bei den “Alden Rungunkeln und Müller”

Alde Rungunkeln und Müller

In diesem Jahr werden die Alden Rungunkeln und Müller wieder neue Mitglieder aufnehmen.

Bewerben können sich männliche Wolfacher, die das 18. Lebensjahr (Stichtag ist der 31.12.2017) vollendet haben. Außerdem sollten die Bewerber bisher schon aktiv an der Wolfacher Fasnet mitgewirkt haben.

Bewerbungsformulare liegen aus bei Christian Keller - Brucker Optik, Hauptstr. 20 in Wolfach.

Anmeldeschluß ist Mittwoch 01. März 2017

Das Gremium der Alden Rungunkeln und Müller
Oberrungunkel Erwin Bächle

 

 

Rückblick: Alde Rungunkeln in den Alpen

Wolfach(pb). Außerhalb der fünften Jahreszeit packt die Alden Rungunkeln und Müller auch mindestens unterjährig einmal das Kletterfieber. Hängen die Alden Runkunklenn an der Fasnet landauf landab an Dächern, Balkonen und allem was sich sonst irgendwie erklettern lässt ist es im Sommer die schon fast traditionelle Alpenwanderung.

Für zwei Tage starteten vom 18. auf 19. Juli mehr als 20 Rungunklen und Müller zur Alpenwanderung ins Montafon.

Frühmorgens zu Wohlauftrunkener Zeit wurde "Rosenberger" Raststätte am Fuße der Alpen angesteuert. Ausgiebig gestärkt führte die muntere Busfahrt zum "Basislager" in Brand. Die Kabinenbahn der Lünersee Bergbahn ließ die "alten, buckligen Weiber, samt Müller auf 1976 Höhenmeter entschweben. Von der Douglashütte ging es per Pedes, ausgestattet mit Rucksack, Verpfelgung und Wanderstöcken entlang der Ostseite des Lünersees und unterhalb des Gafalljochs weiter über den Schweizertorweg auf 2330 Meter zum Verajoch.

Nach einer kleinen, aber wohlverdienten Rast visierten die Wolfacher Kletterexperten die Scharte am Schweizertor (2137m) als nächstes Zwischenziel an. Über ein Stück des Rätikon-Höhenwegs führte der letzte Wanderabschnitt des ersten Wandertages hinauf zum Öfapaß auf 2201 Metern. Von hier ergaben sich erste Blicke hinab in den Sporentobel und damit auch in Richtung des Nachtlagers in der Lindauer Hütte. Bis dahin hatten die Weibermühlenkletterer noch einen ambitionierten und anspruchsvollen Abstieg über 500 Höhenmeter zu bewältigen ehe die Lindauer Hütte auf 1744 Metern erreicht wurde.

Erschöpft aber aber restlos glücklich bezogen die närrischen Bergvagabunden aus dem Kinzigtal ihr Quartier ehe beim gemeinsamen Abendessen und anschließendem Hock die Erlebnisse des Tages und sonstigen Geschichten zum Besten gegeben wurden.

Auch am Sonntag hieß es für die eingeschworene Gruppe wieder früh aufstehen. Nach dem Bergfrühstück hieß es ab 08.30 Uhr der Lindauer Hütte den Rücken zu kehren und die Mittelstation des "Golmer Haus" im Montafon zu erwandern. Gute zwei Stunden Fußmarsch ehe die Rungunkeln und Müller bei herrlichem Wetter ihrer heimlichen Lieblingsbeschäftigung fröhnen konnten.

Ein ausgiebiger, gemütlicher Frühschoppen endete erst mit der Talfahrt der Golmer Bahn von Grüneck nach Latschau. Zwei Tage Bergwandern bei herrlichem Wanderwetter und über 1000 bewältigten Höhenmetern lassen jetzt schon auf durchtrainierte, kletterfreudige Rungunklen an der Fasnet hoffen.

Für die Teilnehmer der Alpenwanderung waren es auf alle Fälle zwei tolle Tage mit vielen Impressionen und Wandererinnerungen.

Das Wandern ist des Müllers Lust – und der Rungunkel au

Hallo Alde Rungunkeln und Müller,

anbei  Infos zur Herbstwanderung 2014 am Samstag 18.10.2014 (hier klicken).
Die Organisatoren sind unsere Neuaufgenommenen Alden Rungunkeln und Müller
Timo Ganter, Roland Riester, Martin Mayer, Philipp Doll und Felix Vollmer.

Wichtig, zwecks besserer Planung, die Anmeldung.
Anmeldeschluss ist Mittwoch 15.Oktober bei:
Ewald Rauber ew-rauber@t-online.de (Tel. 07834 / 6577) oder bei Christian Keller / Brucker Optik (Tel. 07834 / 537) abgeben.

Das Gremium
der Alden Rungunkeln und Müller

Oberrungunkel Erwin Bächle

Rungunkel-Familienausflug Herbst 2013

“A bissele Fasnet isch in Wolfe s´ganze Johr“- dies trifft besonders auf die Alten Rungunkeln und Müller zu.

Kameradschaft, Spaß und Familie standen Ende September bei einem „ Rungunkelausritt“ mit Erlebnischarakter im Vordergrund. Zur (fast) typischen Elfemess-Treffpunktzeit ging es mit dem Bus für 47 Rungunkle, Müller, Rungunklewieber un de „Rungunklesame“ über Triberg, Sankt Georgen zum ersten Stopp nach Bad Dürrheim. Neugierige Blicke waren den Wolfacher Narren schon „de Schwarzwald nuff“ sicher. Bei der Ankunft um 11.00 Uhr in Bad Dürrheim hatten sicher schon Einige, die den Bus erspäht hatten, Autogrammblöcke und Schreibutensilien griffbereit. Doch aus dem Original- Bus der SC Freiburg Fangemeinschaft mit „Blickfanggarantie“ stiegen nicht Christian Streich, Oliver Baumann, Oliver Sorg, sowie Kapitän Julian Schuster und Co., sondern eben „nur“ die alten Rungunkeln und Müller, die aber an der Fasnet die Massen an den Straßen ähnlich elektrisieren, wie der SC auf dem grünen Rasen - na ja ähnlich eben…

Im neu gestalteten Narrenschopf in Bad Dürrheim konnte sich die Wolfacher Häsgruppe bei einer individuellen Führung mehr als nur ein Bild vom gelungenen Umbau des Narrenmuseums machen und natürlich auch im närrischen Refugium, die Rungunkel im Zusammenspiel der Wolfacher Fasnetsfiguren für die Nachwelt begutachten. Von Bad Dürrheim ging es für die beeindruckten Narrenausflügler weiter über die Autobahn Geisingen - Engen - Stockach nach Salem. Anregungen für die bevorstehende fünfte Jahreszeit holten die Rungunkeln im Affenwald am Affenberg in Salem. Nach der obligatorischen Kaffeepause, die teilweise auch aus „Halbliterkrügen“ zelebriert wurde, führte die Ausflugsstrecke nach Meersburg direkt an den Bodensee. Kein weißer Schwan zog später den Kahn für den „Bodenseeverliebten“ Rungunkeltroß“, sondern die Fähre sorgte für die Überfahrt von Meersburg nach Konstanz-Staad. Von Konstanz, dem Domizil der „Blätzlebuben“ ging es schließlich über Allensbach - Radolfzell - Engen - Rottweil und Schramberg wieder zurück in die „alte Heimat“ nach Wolfach, wo die alten Rungunkeln und Müller, die Eindrücke in der „Fortuna“ noch ausgiebig Revue passieren ließen. "Fortuna" wünschen die Rungunkeln nicht nur wegen des „ Fanbusausritts“ auch dem lokalen Bundesligasympathieträger, dem SC Freiburg.
(Bericht von Peter Buchholz)