Närrischer Kaffee

Sie bildeten sich aus den bei den Floßherren üblichen Nachmittagskaffee. Hier waren die Kaffeetanten zugelassen, welche bald die tragende Rolle spielten. 1935 ließen sie sich als "gefährliche Kaffeesüchtige" in Saugattern zum Kaffee fahren. Schon früh gehörten auch die vorausschreitenden Kaffeetrommler dazu, die sich mittlerweile zu einem Corps von teilweise über 100 Mann entwickelt haben. Auch heute finden drei Kaffeeumzüge statt.

Eigentlich heißt er nur „Kaffee bim Zuckerbeck“ oder entsprechend dem Ziel der Kaffeetanten. Vor ihrem gemütlichen Plausch machen sie ihre Absicht Kund, indem sie ein Trommlerchor vor sich herschickend um die Stadt ziehen, um zu verkünden, wo sie ihren Kaffee einzunehmen gedenken. Am Schmutzigen vibrieren um diese Zeit die Scheiben das Rathauses ein wenig, weil der Schultes den Besuch der liebreizenden Damen erwartet.